„Nicht mit mir“
Ich-Stärke und Selbstvertrauen sind die Basis für Widerstand, Abwehr und auch Prävention von und bei Übergriffen und sexueller Gewalt, bei
Aggressionen anderer, aber auch in Bezug auf eigene Gewaltäußerung, Suchtgefahren und Essstörungen.
Mädchen fehlt es häufig an der nötigen Ich-Stärke. Wenn sie darüber verfügen, fehlen die Strategien, sie zu nutzen.
Dieses Projekt hat zum Ziel, Mädchen zum Aufbau und Einsatz ihres Selbstvertrauens zu befähigen.
„In - Von - Aus - der Rolle“
Rollenerwartung. Rollenverhalten. Geschlechtsrolle. Rollenzugehörigkeit.
Nicht offensichtlich, aber unterschwellig sind diese Begriffe Teile unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Aber was ist dran, an der Rolle als Frau oder Mann?
Wie viel oder wie wenig Wahrheit steckt hinter den tradierten Rollenerwartungen? Welche Einfluss hat jede/r selbst auf diese Zuschreibungen? Im Projekt werden
die Mädchen zum Nachdenken über diese Fragen angeregt und damit zum selbstbestimmten Umgang mit ihrer ganz individuellen Verortung in der
Gesellschaft ermutigt.
„Was geht denn hier ab?!“
Mädchen sind angesichths ihrer Menstruation häufig unsicher bis ängstlich. Mythen und Halbwissen sind dafür meist die Ursache. Damit
aufzuräumen, die Mädchen über Vorgänge, über Sinn und Bedeutung des weiblichen Zyklus aufzuklären ist Inhalt dieser
Veranstaltung. Das Ziel ist, den Mädchen dadurch die Angst zu nehmen und sie zu befähigen offen und positiv mit ihren Tagen umzugehen.
Je nach Bedarf und zeitlicher Kapazität (!) kann die Veranstaltung um die Themen der weiteren körperlichen Veränderungen der Pubertät
ausgebaut werden.
„HDGDL - LMAA“
Mit den körperlichen Veränderungen während der Pubertät gehen eine Menge Umwälzungen der Gefühle einher. Dazu gehört
verträumtes Schwärmen und überschwängliche Ausgelassenheit ebenso, wie abgrundtiefer Hass und grenzenlos Lustlosigkeit. So
schwierig diese Stimmungsschwankungen für das Umfeld ist, am schwierigsten ist es für die Mädchen selbst. Wie sollen sie umgehen mit
Liebeskummer, Stress in der Clique, in der Schule, der Familie? Und warum ist überhaupt grad alles so schrecklich kompliziert? Versteht mich denn niemand?
Mädchen sollen in dieser Veranstaltung Raum haben, über ihre Sorgen und Zweifel zu sprechen, sich auszutauschen und damit feststellen, dass es
allen so geht und durch verschiedene Übungen, z.B. aus dem theaterpädagogischen Bereich, an Wertschätzung und Stabilität gewinnen.
„In Sachen Sex“
Wann ist der richtige Zeitpunkt für das Erste Mal? Ist Selbstbefriedigung gesundheitsschädlich? Kann frau beim Ersten Mal schwanger werden? Diese
und tausend andere Fragen schwirren in den Köpfen der Jugendlichen. Zusätzlich gibt es da noch die eigenen Träume und Wünsche, wie,
wann und mit wem das Erste Mal sein soll. Es nimmt den Mädchen Druck und Unsicherheit, darüber zu sprechen und sich offen und tabufrei
auszutauschen. Durch Mehtoden der Sexualpädagogik wird dieser Austausch angeregt und angeleitet.
„Pille, Kondom & Co.“
Mittels unterschiedlicher Methoden und handfestem Material lernen die Mädchen die Bedeutung und vor allem auch das breite Spektrum an Verhütungsmehtoden
kennen.
Weitere Themen:
- Sexualisierte/ Sexuelle Gewalt
- Schönheitsideale
- Essstörungen
- Sexuelle Vielfalt/ Varianten der Geschlechtsidentität und Sexualität
- Schwangerschaft/ Schwangerschaftsabbruch
- Teenagerschwangerschaften/ Leben mit Kind
- HIV/ AIDS und Geschlechskrankheiten
- Lebensplanung/ Zukunftsvorstellungen