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Rückblick

„Freche Mädchen - Frecher Winter“

Ob es tatsächlich winterlich war, in der Nacht vom 30. Januar? Wer weiß. Für die 12 Mädchen, die diese Nacht in der MONAliesA verbracht haben, war dieser Umstand auch völlig unerheblich.

Kennenlernen zur Lesenacht am 30.Jan.2009 Gegen 18 Uhr trudelten die Mädchen nach und nach ein und bahnten sogleich die ersten Kontakte vermittels des Spiels „Tabu“ an. Zwei kleine Spiele trugen zum weiteren besseren Kennen lernen bei und um 19 Uhr hätte kein Außenstehender mehr geglaubt, dass sich hier viele zum ersten Mal begegnet waren. Um gestärkt in die bevorstehenden Stunden zu gehen, gab´s erstmal Abendbrot. Für die Mädchen stand ein Buffet bereit bestehend aus Würstchen, Brot und die Belagvarianten Wurst oder Käse und einem Tisch mit allerlei Naschereien (der durch Mitgebrachtes der Mädchen noch bereichert wurde). Die Betreuerinnen betrachteten diese Tafel eher nüchtern, die Mädchen jedoch gaben ihr auf ihren Feedbackzetteln jedoch das Prädikat „sehr gut“. Nach kurzem Stutzen rechneten die Verantwortlichen diesen Umstand den Süßigkeiten zu (von denen im übrigen außer zwei Marzipanriegel *pfui* am nächsten Morgen nichts übrig war).

Rätsel lösen zur Lesenacht am 30.Jan.2009 Nach dem Essen rauchten die Köpfe: Aus fünf Rätseln konnte jede eines auswählen, lösen und damit an der Verlosung dreier Bücher des Thienemann-Verlags teilnehmen. Weil eine Gruppe schließlich schlauer ist, fanden sich die Mädchen zu drei Gruppen zusammen und verteilten so die Lösungsarbeit auf mehrere Schultern. (Wer möchte kann sich hier selbst an den kniffligen Fragen zu den Freche Mädchen-Büchern versuchen - Download als PDF-Datei - 84 KB oder als DOC-Datei - 41 KB)
Auf die Auflösung mussten die Mädchen allerdings noch etwas warten - es sollte schließlich spannend bleiben!

Weil Rätsel raten schnell träge machen kann, gab´s danach einige kuschelige, Gemüts erwärmende Spiele. Die Mädchen kamen sich näher und hielten, im wahrsten Sinne des Wortes, eng zusammen.

Die erhitzten Gemüter teilten sich nach den Spielen auf: ein Großteil ging nun selbst ans Geschichten erfinden. Mit Stichworten aus dem Hut entspannen sie eine verwirrende Story rund um die erste große Liebe, die sogar ad hoc verfilmt wurde. Die Geschichte kann hier als Text gelesen und herunter geladen werden.
Eine kleinere Gruppe suchte jetzt eher Ruhe und Gemütlichkeit. Diese Mädchen kuschelten sich in der Vorleseecke ums Sofa und lauschten der neuesten Liebesgeschichte aus der Feder von Irene Zimmermann.

Nachdem die Geschichten- und Film-Crew ihr Werk vollendet hatte, bauten alle ihr Nachtlager auf und binnen einer halben Stunden hatten sich alle, nun mit reichlich kleineren Augen, in ihre Schlafsäcke verkrochen. Um die Wartezeit bis zur Verlosung etwas zu verkürzen, begaben sich jetzt alle mit auf Weg von Henri, der Hauptfigur in Zimmermanns neuem Buch.

Kurz vor der Nachtruhe - Lesenacht am 30.Jan.2009

Um 23:30 Uhr freuten sich dann drei Mädchen äber jeweils ein neues Buch - aus der „Freche Mädchen“ Reihe versteht sich. Die inoffizielle Nachtruhe wurde gegen 00:00 Uhr ausgerufen. Keine Frage, dass um diese Zeit noch längst nicht alle die Augen zu machten. Die letzten Lichter wurden gegen 03:00 Uhr gelöscht.

Am Samstagmorgen war bereits um 08:00 Uhr Aufstehen angesagt, denn viele Mädchen mussten zeitiger aufbrechen, denn an deren Schule war „Tag der offenen Tür“ und sie mussten dort in verschiedenen Auftritten glänzen (welche wahrscheinlich einen besonderen Charme durch schmale Augen und dicke Augenränder erhielten). In der Toilette auf dem Flur herrschte Jugendherbergsatmosphäre, Brötchenduft verbreitete sich im Raum und lockte auch die letzten Schlafmützen aus den Untiefen ihrer Schlafsäcke hervor. Bei Kakao und Nutella-Brötchen wurden übernächtigte Mädchenkörper schnell wieder wach. In einer Abschlussrunde wurde allen Mädchen ein kleines Präsent, bestückt mit Lesezeichen, Postkarten etc. von „Freche Mädchen“, zuteil, jede konnte noch ihre Noten für die Übernachtung abgeben und gegen 09:30 Uhr trudelten die Mädchen nach und nach wieder aus.